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Namenskonvention der Dokumente

Erläuterung der Systematik von Dokumentnamen

Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG

Referat/AdressatIn

Kürzel

Referat/AdressatIn

BAU

Baureferat

DIR

Direktorium

EXT

sonstige

KLT

Kulturreferat

KOM

Kommunalreferat

KVR

Kreisverwaltungsref.

OBM

Oberbürgermeister

PLA

Referat für Stadtplanung und Bebauung

POR

Personal- und Organisationsreferat

RAW

Referat für Arbeit und Wirtschaft

RGU

Referat für Umwelt und Gesundheit

SCH

Schul- und Kultusreferat

SOZ

Sozialreferat

SKA

Stadtkämmerei (Finanzen)

AutorIn

Kürzel

Name

Funktion

BW

Brigitte Wolf

Stadträtin

DH

Dagmar Henn

Stadträtin

OA

Orhan Akman

Stadtrat

MF

Martin Fochler

Mitarbeiter

MS

Mario Simeunovic

Mitarbeiter

TK

Tino Krense

Mitarbeiter

28. Januar 2010

Kommunikationsprobleme im Direktorium?

In der Vollversammlung am 27.01. 2010 sollte mein Antrag zur dringlichen Behandlung, der auf die Unterbindung des städtischen Empfangs für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der NATO-Sicherheitskonferenz abzielte, behandelt werden.

Zehn Minuten vor Beginn der Vollversammlung fand ich an meinen Sitzplatz im großen Sitzungssaal ein Schreiben des Oberbürgermeisters vor. Dieses war auf den 19.01.2010 datiert und besagte, dass der Antrag nicht rechtens sei, da es sich bei dem Inhalt um eine Angelegenheit der laufenden Verwaltung handle.

Als ich den Sachverhalt in der Vollversammlung zur Sprache brachte, teilte mir das Direktorium mit, dass das ihm der Brief nicht vorgelegen habe.
Leider war der Oberbürgermeister selbst nicht anwesend und konnten sich somit zu dem Sachverhalt nicht äußern.

Durch die späte Zustellung des Briefes in den großen Sitzungsaal wurde mir die Möglichkeit genommen, den Antrag in Form eines Dringlichkeitsantrags in die Vollversammlung zu bringen. Dies verhinderte eine Debatte der ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträte über den städtischen Empfang. für die Teilnehmer der Sicherheitskonferenz.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Oberbürgermeister:

  1. Warum wurde der Brief mit einer so enormen Verzögerung zugestellt?

  2. Warum wurde der Brief nicht per Bote in das Büro der Stadtratsgruppe gebracht?

  3. Wie ist es möglich, dass das Direktorium nicht über den Brief und dessen Inhalt informiert war?

  4. Wer trägt die politische Verantwortung dafür, dass der Antrag aufgrund der zu spät zugestellten Mitteilung nicht auf anderem Wege eingebracht werden konnte und somit die Möglichkeit verwehrt wurde, dass Thema auf der Vollversammlung zu diskutieren

  5. Wie kann es sein, dass so eine umstrittene Veranstaltung, wie der städtische Empfang für die Teilnehmer der NATO-Sicherheitskonferenz, vom Oberbürgermeister als einelaufende Angelegenheit deklariert wird?


Orhan Akman Stadtrat der LINKEN.



100128_OA_Anfrage_Kommunkationsprobleme_DIR


Der Antrag zum Download:

Dateien:
100127_OA_Anfrage_Kommunikation_DIR.pdf22 K