Zurück zur Startseite

Suchwort:

Namenskonvention der Dokumente

Erläuterung der Systematik von Dokumentnamen

Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG

Referat/AdressatIn

Kürzel

Referat/AdressatIn

BAU

Baureferat

DIR

Direktorium

EXT

sonstige

KLT

Kulturreferat

KOM

Kommunalreferat

KVR

Kreisverwaltungsref.

OBM

Oberbürgermeister

PLA

Referat für Stadtplanung und Bebauung

POR

Personal- und Organisationsreferat

RAW

Referat für Arbeit und Wirtschaft

RGU

Referat für Umwelt und Gesundheit

SCH

Schul- und Kultusreferat

SOZ

Sozialreferat

SKA

Stadtkämmerei (Finanzen)

AutorIn

Kürzel

Name

Funktion

BW

Brigitte Wolf

Stadträtin

DH

Dagmar Henn

Stadträtin

OA

Orhan Akman

Stadtrat

MF

Martin Fochler

Mitarbeiter

MS

Mario Simeunovic

Mitarbeiter

TK

Tino Krense

Mitarbeiter

16. Juli 2010

Antrag: Kein Personalabbau oder Outsourcing bei der Messe München GmbH

Der Stadtrat möge beschließen:

  1.  Das zuständige Referat setzt sich gemeinsam mit den städtischen Vertretern im Aufsichtsrat der Messe GmbH dafür ein, dass trotz der Kosteneinsparungen kein Personal abgebaut oder ausgegliedert wird.

  2. Die Messe GmbH wird vom Stadtrat dazu angehalten, ein erfolgsversprechendes Geschäftskonzept vorzulegen bei dem der Erhalt des Personals in der Messe GmbH gewährleistet wird.

  3. Über den Stand der Umsetzung wird dem Stadtrat berichtet.

Begründung:
Die Messe GmbH muss von 2014 bis 2018 auf Zuschüsse der LH München und dem
Freistaat Bayern in Höhe von 130 Millionen Euro verzichten. Die Zuschüsse dienten u.a.
der Finanzierung des Neubaus in Riem.

Laut Berichten in der Süddeutschen Zeitung und dem Münchner Merkur soll die Messe
GmbH auch durch den Personalabbau in die schwarzen Zahlen gebracht werden.
Messechef Klaus Dittrich will die Konzernstrukturen überarbeiten und „prüfen wo
Synergieeffekte genutzt werden können“, da es bei den Arbeitsabläufen Doppelarbeit und ineffiziente Abläufe gebe. Die Verträge der befristet Beschäftigten Mitarbeiter/innen sollen nicht mehr verlängert werden, auch weitere betriebsbedingte Kündigungen von Teilen der rund 600 Beschäftigten schließt Dittrich nicht aus.

Es kann generell nicht die Aufgabe einer Geschäftsführung sein Personal abzubauen,
wenn es wirtschaftlich schwierig wird. Besonders als eine städtische Tochtergesellschaft trägt die Messe GmbH eine besondere Verantwortung für die Beschäftigten.

Schon die städtische Kliniken GmbH hat von 2004 bis 10% der Stelle gestrichen und sich
durch diesen Personalabbau „gesund“ saniert. Daraus resultierte die Verschlechterung
der Arbeitsbedingungen durch Arbeitsverdichtung. Zu was der Personalabbau führen
kann, zeigt der aktuelle Skandal der Hygienebedingungen in den Kliniken.
Orhan Akman
Stadtrat der LINKEN.

Der Antrag im Original als PDF.


100714_OA_Personalabbau_Messe