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Namenskonvention der Dokumente

Erläuterung der Systematik von Dokumentnamen

Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG

Referat/AdressatIn

Kürzel

Referat/AdressatIn

BAU

Baureferat

DIR

Direktorium

EXT

sonstige

KLT

Kulturreferat

KOM

Kommunalreferat

KVR

Kreisverwaltungsref.

OBM

Oberbürgermeister

PLA

Referat für Stadtplanung und Bebauung

POR

Personal- und Organisationsreferat

RAW

Referat für Arbeit und Wirtschaft

RGU

Referat für Umwelt und Gesundheit

SCH

Schul- und Kultusreferat

SOZ

Sozialreferat

SKA

Stadtkämmerei (Finanzen)

AutorIn

Kürzel

Name

Funktion

BW

Brigitte Wolf

Stadträtin

DH

Dagmar Henn

Stadträtin

OA

Orhan Akman

Stadtrat

MF

Martin Fochler

Mitarbeiter

MS

Mario Simeunovic

Mitarbeiter

TK

Tino Krense

Mitarbeiter

17. März 2010

Antrag: Jährlicher Bericht zu den Ein-Euro-Jobbern (MAW-Stellen)

Der Stadtrat möge beschließen:

  1. Es wird ein jährlicher Bericht zu den Ein-Euro-Jobbern in München erstellt. Dieser liefert die aktuellen Zahlen der Ein-Euro-Jobs. In dem ersten Bericht werden die Zahlen der Ein-Euro-Jobs (MAW-Stellen) seit 2005 aufgelistet. Die Ein-Euro-Jobs bei der LH München und den freien Trägern werden gesondert aufgelistet. Die Auflistung erfolgt nach dem Alter und Geschlecht der Ein-Euro-Jobber. Bei der Auflistung des Vermittlungsergebnisses wird zwischen der Vermittlung in reguläre und unreguläre Beschäftigungen unterschieden. Auch wie viele der vermittelten Personen weiterhin Zuschüsse durch die ARGE (sogenannte „Aufstocker“) erhalten, wird angeführt.

  2. Dem Stadtrat wird der jährliche Bericht mit den oben genannten Angaben automatisch vorgelegt.

Begründung:
Aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) geht hervor, dass nur ein Drittel der Befragten ALG II Bezieher den Übergang in die Erwerbstätigkeit schaffen. Demzufolge führen auch die Ein-Euro-Jobs meist nicht in ein Beschäftigungsverhältnis, obwohl diese extra als Instrument zur Wiedereingliederung geschaffen wurden.
Nur 20% der Ein-Euro-Jobber gelingt nach Abschluss der Maßnahme, der Übergang in ein Beschäftigungsverhältnis. Es ist jedoch nicht ersichtlich, ob es sich dabei um eine reguläre, sozialversicherungspflichtige Voll- bzw. Teilzeitbeschäftigung handelt oder um einen Mini- oder Midijob.
Die Existenz von Ein-Euro-Jobs wird damit begründet, dass den Langzeitarbeitslosen der Wiedereinstieg in ein reguläres Arbeitsverhältnis ermöglicht werden soll. Allerdings verfehlen sie die gewünschte Wirkung, wenn am Ende des Ein-Euro-Jobs meist keine Übernahme in ein reguläres Arbeitsverhältnis erfolgt.
Auch in München finden sich derzeit 1.961 besetzte Ein-Euro-Jobs. Um die Effizienz dieser Stellen vernünftig evaluieren zu können bedarf es einer differenzierten Auflistung.

Orhan Akman
Stadtrat der LINKEN.

Der Antrag im Original als PDF.


100318_OA-Antrag_Auflistung_MAW