Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG
Referat/AdressatIn | |
Kürzel | Referat/AdressatIn |
BAU | Baureferat |
DIR | Direktorium |
EXT | sonstige |
KLT | Kulturreferat |
KOM | Kommunalreferat |
KVR | Kreisverwaltungsref. |
OBM | Oberbürgermeister |
PLA | Referat für Stadtplanung und Bebauung |
POR | Personal- und Organisationsreferat |
RAW | Referat für Arbeit und Wirtschaft |
RGU | Referat für Umwelt und Gesundheit |
SCH | Schul- und Kultusreferat |
SOZ | Sozialreferat |
SKA | Stadtkämmerei (Finanzen) |
AutorIn | ||
Kürzel | Name | Funktion |
BW | Brigitte Wolf | Stadträtin |
DH | Dagmar Henn | Stadträtin |
OA | Orhan Akman | Stadtrat |
MF | Martin Fochler | Mitarbeiter |
MS | Mario Simeunovic | Mitarbeiter |
TK | Tino Krense | Mitarbeiter |
München, den 23.03.2011
Der Stadtrat möge beschließen:
Das Sozialreferat wird beauftragt, dem Stadtrat darzustellen, wie viele Kinder Alleinerziehender in München von der Regelungslücke des Bildungspakets im SGB II betroffen sind und eine Lösung in Form einer freiwilligen Leistung vorzuschlagen.
Begründung:
Wie die Sozialreferentin im KJHA vom 22.03. darstellte, erfolgt die Berechnung der Ansprüche aus dem Bildungspaket so, dass die Kinder vieler Alleinerziehender keinen Anspruch auf diese Leistungen haben. Dies tritt in jenen Fällen ein, in denen Kindesunterhalt und Kindergeld, die als Einkommen des Kindes gelten, den Bedarf des Kindes (Kinderregelsatz + Mietanteil) überschreiten. Dann sind nach den Vorgaben des Gesetzes die Bildungsleistungen aus dem Einkommen des Kindes zu erbringen. Diese Familien erhalten aber deshalb in Summe nicht mehr Geld, da das „zu hohe“ Einkommen des Kindes von der Leistung an die Mutter abgezogen wird. Die jetzige Regelung diskriminiert Alleinerziehende.
Initiatorin: Dagmar Henn Stadträtin DIE LINKE.
Stichwort: 110323_SOZ_DH_Antrag_Alleinerziehende_Bildungspaket