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Namenskonvention der Dokumente

Erläuterung der Systematik von Dokumentnamen

Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG

Referat/AdressatIn

Kürzel

Referat/AdressatIn

BAU

Baureferat

DIR

Direktorium

EXT

sonstige

KLT

Kulturreferat

KOM

Kommunalreferat

KVR

Kreisverwaltungsref.

OBM

Oberbürgermeister

PLA

Referat für Stadtplanung und Bebauung

POR

Personal- und Organisationsreferat

RAW

Referat für Arbeit und Wirtschaft

RGU

Referat für Umwelt und Gesundheit

SCH

Schul- und Kultusreferat

SOZ

Sozialreferat

SKA

Stadtkämmerei (Finanzen)

AutorIn

Kürzel

Name

Funktion

BW

Brigitte Wolf

Stadträtin

DH

Dagmar Henn

Stadträtin

OA

Orhan Akman

Stadtrat

MF

Martin Fochler

Mitarbeiter

MS

Mario Simeunovic

Mitarbeiter

TK

Tino Krense

Mitarbeiter

7. Juli 2011

Antrag: Gerechtere Entlohnung von Praktikant/innen bei der LHM!

Der Stadtrat möge beschließen:

  1. Das Personal- und Organisationsreferat wird beauftragt ein Konzept zu erstellen durch das die Praktikant/innen bei der LHM und ihren Tochterunternehmen sowie Beteiligungsgesellschaften künftig gerechter entlohnt werden.

  2. Stipendiat/innen von Stiftungen (z.B. Hans-Böckler-Stiftung) erhalten von diesen eine bestimmte Summe pro Monat, wenn sie ein nichtbezahltes Praktikum absolvieren. Das Personal- und Organisationsreferat prüft, ob die Stadt München sich, bei der Bezahlung von Praktikant/innen, an dieser Summe orientieren kann, um für eine gerechtere Entlohnung der Praktikant/innen bei der LHM zu sorgen.

  3. Über den Stand der Umsetzung wird dem Stadtrat berichtet.

Begründung:
Aus der Antwort auf die Anfrage der CSU „Praktikanten bei der Landeshauptstadt“ geht hervor, dass Praktikant/innen bei der LHM, ihren Beteiligungsgesellschaften und Tochterunternehmen nur in den absoluten Ausnahmefällen entlohnt werden, obwohl die Praktika bis zu einem Jahr dauern.
Praktika ermöglichen jungen Menschen, die sich noch nicht auf eine berufliche Laufbahn festgelegt haben, einen Einblick in verschiedene Berufsfelder.
Auch für Studierende sind Praktika während der Studienzeit unerlässlich geworden. Ohne die praktische Erfahrung fehlen die Voraussetzungen für einen Berufseinstieg nach dem Studienabschluss.
Die Stadt München hat als kommunale Arbeitgeberin eine soziale Verantwortung. Praktika, die nicht gerecht entlohnt werden, schaffen eine Chancenungleichheit. Viele Studierende und junge Menschen in der Berufsfindung müssen für den größten Teil ihres Lebensunterhaltes selbst aufkommen. Durch unbezahlte Praktika werden sie von der Teilhabe an praktischer Erfahrung ausgeschlossen, da sie sich diese schlicht und einfach nicht leisten können. Dies führt zu einer Benachteiligung bei der beruflichen Chancengleichheit.

Orhan Akman
Stadtrat der LINKEN.


110707_POR_OA_Antrag_Entlohnung_Praktika