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Namenskonvention der Dokumente

Erläuterung der Systematik von Dokumentnamen

Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG

Referat/AdressatIn

Kürzel

Referat/AdressatIn

BAU

Baureferat

DIR

Direktorium

EXT

sonstige

KLT

Kulturreferat

KOM

Kommunalreferat

KVR

Kreisverwaltungsref.

OBM

Oberbürgermeister

PLA

Referat für Stadtplanung und Bebauung

POR

Personal- und Organisationsreferat

RAW

Referat für Arbeit und Wirtschaft

RGU

Referat für Umwelt und Gesundheit

SCH

Schul- und Kultusreferat

SOZ

Sozialreferat

SKA

Stadtkämmerei (Finanzen)

AutorIn

Kürzel

Name

Funktion

BW

Brigitte Wolf

Stadträtin

DH

Dagmar Henn

Stadträtin

OA

Orhan Akman

Stadtrat

MF

Martin Fochler

Mitarbeiter

MS

Mario Simeunovic

Mitarbeiter

TK

Tino Krense

Mitarbeiter

7. Juli 2011

Antrag: Denkmal für die Gastarbeiter/innen in München!

Der Stadtrat möge beschließen:

  1. Die Landeshauptstadt München und die zuständigen Referate werden beauftragt, gemeinsam mit dem Stadtarchiv möglichst zeitnah einen künstlerischen Wettbewerb für die Gestaltung eines Denkmals für die Gastarbeiter/innen in München auszuschreiben.

  2. Gleichzeitig suchen die zuständigen Referate nach einem historisch geeigneten Standort für dieses Denkmal (beispielsweise den Bahnhofsvorplatz).

  3. Über den Stand der Umsetzung wird dem Stadtrat berichtet.

Begründung:
Das Kulturreferat der Stadt München förderte und fördert eine Vielzahl von Ausstellungen („History Remix“, „Crossing munich“) Vortragsreihen und andere kulturelle Veranstaltungen, um über die Themen Migration und Gastarbeiterbewegung zu informieren und die Stadtgesellschaft zu sensibilisieren.
In der Süddeutschen Zeitung vom 18.05.2011 weist der Künstler Stefanos Pavlakis jedoch zu Recht daraufhin, dass es bisher kein Denkmal gibt, das an die Ankunft der Gastarbeiter/innen in München erinnert und sie dafür würdigt, dass sie unter anderem das Wirtschaftswunder in Deutschland erst ermöglichten.
Ein Denkmal würde der Stadt München, in der 1/3 der Menschen einen Migrationshintergrund haben, nicht nur gut zu Gesicht stehen – vielmehr würde ein solches Denkmal ein „Erinnerungsort“ sein, durch den die Geschichte der Gastarbeiter/innen und Migration im kulturellen Gedächtnis der Münchner Stadtgesellschaft verankert wird.


Orhan Akman
Stadtrat der LINKEN.


110707_OA_Antrag_Denkmal_Gastarbeiter/innen