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Namenskonvention der Dokumente

Erläuterung der Systematik von Dokumentnamen

Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG

Referat/AdressatIn

Kürzel

Referat/AdressatIn

BAU

Baureferat

DIR

Direktorium

EXT

sonstige

KLT

Kulturreferat

KOM

Kommunalreferat

KVR

Kreisverwaltungsref.

OBM

Oberbürgermeister

PLA

Referat für Stadtplanung und Bebauung

POR

Personal- und Organisationsreferat

RAW

Referat für Arbeit und Wirtschaft

RGU

Referat für Umwelt und Gesundheit

SCH

Schul- und Kultusreferat

SOZ

Sozialreferat

SKA

Stadtkämmerei (Finanzen)

AutorIn

Kürzel

Name

Funktion

BW

Brigitte Wolf

Stadträtin

DH

Dagmar Henn

Stadträtin

OA

Orhan Akman

Stadtrat

MF

Martin Fochler

Mitarbeiter

MS

Mario Simeunovic

Mitarbeiter

TK

Tino Krense

Mitarbeiter

14. August 2011

Antrag: Städtebauförderungsprogramm ‚Soziale Stadt‘ in München verstetigen

12.8.2011. Alle Prognosen für die städtische Entwicklung gehen davon aus, dass die soziale Spaltung in München massiv zunehmen wird. München darf sich beim Thema Stadtsanierung nicht von der Politik des Bundes oder des Freistaats abhängig machen.

Der Stadtrat möge beschließen:

1. Das Planungsreferat wird beauftragt, bis zum Frühjahr 2012 ein eigenes Städtebauförderungsprogramm für München zu erarbeiten.

2. Inhaltlich lehnt sich das Münchner Programm an das frühere Bundesprogramm ‚Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die Soziale Stadt‘ an, das in Milbertshofen und im Hasenbergl erfolgreich zum Einsatz kam und von der jetzigen Bundesregierung leider zu Tode gekürzt wird.

3. In den Haushalt des Planungsreferates wird hierfür eine jährliche Pauschale von 500.000,- Euro eingestellt. Damit sollen insbesondere vorbereitende Untersuchungen in einzelnen Stadtvierteln und die Umsetzung kleinerer Maßnahmen finanziert werden. Darüber hinaus sichtbar werdender Finanzbedarf muss dann im Rahmen des städtischen Haushalts bzw. über Fördermittel gedeckt werden.

Begründung:

Alle Prognosen für die städtische Entwicklung gehen davon aus, dass die soziale Spaltung in München massiv zunehmen wird. Steigende Altersarmut, Armut von Kindern und Jugendlichen, Belastung durch Zunahme des Verkehrs, sanierungsbedürftiger Wohnraum – es gibt zahlreiche Stadtviertel und Stadtquartiere, in denen städtebauliche Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind oder zukünftig werden.

München darf sich beim Thema Stadtsanierung nicht von der Politik des Bundes oder des Freistaats abhängig machen. Zumindest vorbereitende Untersuchungen und die Umsetzung kleinerer Maßnahmen im Rahmen von „Verfügungsfonds“ sollten dauerhaft finanziert werden. Zumal die in der Stadtsanierung eingesetzten Mittel zahlreiche Aktivitäten Privater stimulieren, Studien belegen hier regelmäßig einen Faktor von eins zu acht (1:8). Außerdem können durch diese Vorarbeiten konsequent Fördermittel der EU, des Bundes oder des Freistaats beantragt werden, sofern es geeignete Förderprogramme gibt.

Brigitte Wolf
Stadträtin der LINKEN.


Der Antrag im Original als PDF