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Namenskonvention der Dokumente

Erläuterung der Systematik von Dokumentnamen

Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG

Referat/AdressatIn

Kürzel

Referat/AdressatIn

BAU

Baureferat

DIR

Direktorium

EXT

sonstige

KLT

Kulturreferat

KOM

Kommunalreferat

KVR

Kreisverwaltungsref.

OBM

Oberbürgermeister

PLA

Referat für Stadtplanung und Bebauung

POR

Personal- und Organisationsreferat

RAW

Referat für Arbeit und Wirtschaft

RGU

Referat für Umwelt und Gesundheit

SCH

Schul- und Kultusreferat

SOZ

Sozialreferat

SKA

Stadtkämmerei (Finanzen)

AutorIn

Kürzel

Name

Funktion

BW

Brigitte Wolf

Stadträtin

DH

Dagmar Henn

Stadträtin

OA

Orhan Akman

Stadtrat

MF

Martin Fochler

Mitarbeiter

MS

Mario Simeunovic

Mitarbeiter

TK

Tino Krense

Mitarbeiter

6. Oktober 2011

Rassistische Werbung auf der Wiesn verhindern!

Der Stadtrat möge beschließen:

  1.  Das Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW), das Tourismusamt und das Kreisverwaltungsreferat (KVR) legen dem Stadtrat in einem Bericht dar:

              a) ob sie Kenntnis von den rassistischen Begriffsbildungen und Darstellungen auf
                  der diesjährigen Wissen hatten,
              b) ob diesbezüglich Beschwerden bei der Stadt eingegangen sind und wenn ja,
                  wie sie auf diese reagiert haben;
              c) und welche Möglichkeiten sie haben, um gegen rassistische Begriffsbildungen
                  und Darstellungen auf der Wiesn vorzugehen.

  2. Das RAW, das Tourismusamt und KVR legen dar, wie die rassistisch unterlegte
    Begriffsbildung und rassistische Darstellung auf den zukünftigen Wiesn unterbunden
    werden kann.

  3. Die zuständigen Mitarbeiter/innen werden vor den nächsten Wiesn über rassistisch
    unterlegte Begriffsbildungen informiert und geschult sowie für die Weitergabe ihres
    Wissens an Schausteller/innen und Standbetreiber/innen sensibilisiert.

.




Begründung:
Mich erreichten einige Beschwerden von Besucher/innen des Oktoberfestes. In den Beschwerden ging es um die die rassistische Werbung auf der Wiesn. Zahlreiche Süßwarenstände warben unter dem Namen „Eismohr“ für einen Schokoladenüberzug (Schokoladenfettglasur) für Speiseeis. Rassistische Karikaturen eines Schwarzen, wie sie aus Zeiten des Kolonialismus und Imperialismus bekannt sind, diente dabei als Unterstreichung dieser rassistischen Begriffsbildung.
Unsere Stadt München ist Mitglied der Europäischen Städte gegen Rassismus und bezeichnet sich selbst als „Weltstadt mit Herz“. Es ist nicht hinnehmbar, dass gerade auf dem Oktoberfest, für das Menschen aus aller Welt anreisen, mit rassistischen Darstellungen geworben wird. Zum einen werden so rassistische Bilder normalisiert. Zum anderen werden Menschen anderer Hautfarbe durch die rassistischen Karikaturen abwertet und diskriminiert.

Orhan Akman
Stadtrat der LINKEN


111006_OA_Antrag_rassitische_Werbung

Dateien:
111006_OA_Antrag_rassitische_Werbung.pdf128 K