Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG
Referat/AdressatIn | |
Kürzel | Referat/AdressatIn |
BAU | Baureferat |
DIR | Direktorium |
EXT | sonstige |
KLT | Kulturreferat |
KOM | Kommunalreferat |
KVR | Kreisverwaltungsref. |
OBM | Oberbürgermeister |
PLA | Referat für Stadtplanung und Bebauung |
POR | Personal- und Organisationsreferat |
RAW | Referat für Arbeit und Wirtschaft |
RGU | Referat für Umwelt und Gesundheit |
SCH | Schul- und Kultusreferat |
SOZ | Sozialreferat |
SKA | Stadtkämmerei (Finanzen) |
AutorIn | ||
Kürzel | Name | Funktion |
BW | Brigitte Wolf | Stadträtin |
DH | Dagmar Henn | Stadträtin |
OA | Orhan Akman | Stadtrat |
MF | Martin Fochler | Mitarbeiter |
MS | Mario Simeunovic | Mitarbeiter |
TK | Tino Krense | Mitarbeiter |
Der Stadtrat möge beschließen:
.
Begründung:
Mich erreichten einige Beschwerden von Besucher/innen des Oktoberfestes. In den Beschwerden ging es um die die rassistische Werbung auf der Wiesn. Zahlreiche Süßwarenstände warben unter dem Namen „Eismohr“ für einen Schokoladenüberzug (Schokoladenfettglasur) für Speiseeis. Rassistische Karikaturen eines Schwarzen, wie sie aus Zeiten des Kolonialismus und Imperialismus bekannt sind, diente dabei als Unterstreichung dieser rassistischen Begriffsbildung.
Unsere Stadt München ist Mitglied der Europäischen Städte gegen Rassismus und bezeichnet sich selbst als „Weltstadt mit Herz“. Es ist nicht hinnehmbar, dass gerade auf dem Oktoberfest, für das Menschen aus aller Welt anreisen, mit rassistischen Darstellungen geworben wird. Zum einen werden so rassistische Bilder normalisiert. Zum anderen werden Menschen anderer Hautfarbe durch die rassistischen Karikaturen abwertet und diskriminiert.
Orhan Akman
Stadtrat der LINKEN
111006_OA_Antrag_rassitische_Werbung