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Namenskonvention der Dokumente

Erläuterung der Systematik von Dokumentnamen

Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG

Referat/AdressatIn

Kürzel

Referat/AdressatIn

BAU

Baureferat

DIR

Direktorium

EXT

sonstige

KLT

Kulturreferat

KOM

Kommunalreferat

KVR

Kreisverwaltungsref.

OBM

Oberbürgermeister

PLA

Referat für Stadtplanung und Bebauung

POR

Personal- und Organisationsreferat

RAW

Referat für Arbeit und Wirtschaft

RGU

Referat für Umwelt und Gesundheit

SCH

Schul- und Kultusreferat

SOZ

Sozialreferat

SKA

Stadtkämmerei (Finanzen)

AutorIn

Kürzel

Name

Funktion

BW

Brigitte Wolf

Stadträtin

DH

Dagmar Henn

Stadträtin

OA

Orhan Akman

Stadtrat

MF

Martin Fochler

Mitarbeiter

MS

Mario Simeunovic

Mitarbeiter

TK

Tino Krense

Mitarbeiter

6. Oktober 2011

Antrag: Ausreichend und finanzierbare Unterkünfte für Azubis und Studierende!

Der Stadtrat möge beschließen:

  1. Die LHM erarbeitet mit den zuständigen Referaten ein Konzept, in dem dargelegt wird, wie zukünftig bezahlbarer Wohnraum für Auszubildende und Studierende zur Verfügung gestellt werden kann.

  2. Dieses Konzept wird bei den städtebaulichen Maßnahmen berücksichtigt.


Begründung:
Die Zahl der Studienanfänger/innen in München steigert sich zum kommenden Semester um 30 Prozent. Dabei ist die Stadt jetzt schon nicht dafür gerüstet, allen Studierenden eine bezahlbare Unterkunft zu bieten. Die Studentenwohnheime sind überfüllt. An der Verlosung von Wohnheimplätzen, die das Studentenwerk im September veranstaltete, nahmen 1007 Erstsemester teil, nur 300 von ihnen bekamen ein Zimmer. Die meisten Wohnungen in München können sich Studierende nicht leisten, zumal in Bayern immer noch Studiengebühren anfallen und die Lebenshaltungskosten in München hoch sind. Dies trifft vor allem Studierende, die Bafög beziehen und aus sozial benachteiligten Familien stammen.

Zudem sind viele Wohnungen nicht WG-tauglich (Durchgangszimmer etc.) und die Vermieter ziehen Menschen, die im Berufsleben stehen und über ein festes Einkommen verfügen den Studierenden vor. Auch im Umland ist der Wohnraum teuer, die MVV-Karte kostet trotz Ausbildungstarif für Auszubildende und Studierende ein kleines Vermögen, Fahrkarte und Wohnung im Umland sind dann schon mal so teuer, wie eine Wohnung in der Stadt. Auch wenn die Universitäten vom Freistaat betrieben werden, ist die Stadt München in der Pflicht, auf die Bedürfnisse von Studierenden einzugehen und bezahlbaren Wohnraum in der Stadt zur Verfügung zu stellen. Gleiches trifft auch auf die Auszubildenden zu. Immer weniger Unternehmen bieten Wohnheime oder Betriebswohnungen an. Auszubildende können sich von ihrer Ausbildungsvergütung aber keine Wohnungen in München leisten bzw. haben dann nicht mehr genug Geld, um ihre Lebenshaltungskosten zu decken und kulturelle oder andere Freizeitangebote wahrzunehmen.

Orhan Akman
Stadtrat der LINKEN


111006_OA_Wohnraum_Azubis_Studierende