Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG
Referat/AdressatIn | |
Kürzel | Referat/AdressatIn |
BAU | Baureferat |
DIR | Direktorium |
EXT | sonstige |
KLT | Kulturreferat |
KOM | Kommunalreferat |
KVR | Kreisverwaltungsref. |
OBM | Oberbürgermeister |
PLA | Referat für Stadtplanung und Bebauung |
POR | Personal- und Organisationsreferat |
RAW | Referat für Arbeit und Wirtschaft |
RGU | Referat für Umwelt und Gesundheit |
SCH | Schul- und Kultusreferat |
SOZ | Sozialreferat |
SKA | Stadtkämmerei (Finanzen) |
AutorIn | ||
Kürzel | Name | Funktion |
BW | Brigitte Wolf | Stadträtin |
DH | Dagmar Henn | Stadträtin |
OA | Orhan Akman | Stadtrat |
MF | Martin Fochler | Mitarbeiter |
MS | Mario Simeunovic | Mitarbeiter |
TK | Tino Krense | Mitarbeiter |
Der Stadtrat möge beschließen:
Begründung:
Von 2004 bis 2008 wurden in den städtischen Kliniken 550 Stellen im Pflegebereich abgebaut. Gleichzeitig verkürzte sich die Verweildauer der Patienten von 7,9 Tage im Jahr 2006 auf 7,4 Tage im Jahr 2008. Somit müssen deutlich mehr Patienten in kürzerer Zeit behandelt werden.
Das Pflegepersonal ist durch die Arbeitsverdichtung und der damit einhergehenden Verschlechterung der Arbeitsbedingungen zunehmend überlastet. Laut dem Betriebsrat des Klinikums Bogenhausen, können auch die Pausenzeiten nicht eingehalten werden, weil die Stationen chronisch unterbesetzt sind. Dies hat auch Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit der Beschäftigten.
Nur gesunde und zufriedene Beschäftigte können vollen Einsatz und volle Leistung erbringen. Gerade im Bereich der Gesundheitsversorgung tragen die Beschäftigten eine enorme Verantwortung für die Menschen. Daher ist es besonders wichtig, dass sie nicht überlastet sind und ihrer Arbeit konzentriert nachgehen können. Die kommunalen Unternehmen haben in der Beschäftigungspolitik eine Vorbildfunktion und sollten dieser auch gerecht werden.
Die Tätigkeit des Pflegepersonals wird durch den Personalmangel in einzelne Arbeitsschritte zerlegt. So rennt beispielsweise eine Pflegekraft über die ganze Station, um bei den Patienten Blutdruck zu messen, anstatt sich auf einen Patienten und dessen optimale Versorgung konzentrieren zu können. Die ganzheitliche Behandlung eines Patienten wird dadurch unmöglich.
Dies spiegelt sich auch in der Verteilung der Patientenbeschwerden wieder. Der größteTeil der Beschwerden, richtet sich an die pflegerische und medizinische Versorgung.
Orhan Akman
Stadtrat der LINKEN.
Der Antrag im Original als PDF.