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Namenskonvention der Dokumente

Erläuterung der Systematik von Dokumentnamen

Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG

Referat/AdressatIn

Kürzel

Referat/AdressatIn

BAU

Baureferat

DIR

Direktorium

EXT

sonstige

KLT

Kulturreferat

KOM

Kommunalreferat

KVR

Kreisverwaltungsref.

OBM

Oberbürgermeister

PLA

Referat für Stadtplanung und Bebauung

POR

Personal- und Organisationsreferat

RAW

Referat für Arbeit und Wirtschaft

RGU

Referat für Umwelt und Gesundheit

SCH

Schul- und Kultusreferat

SOZ

Sozialreferat

SKA

Stadtkämmerei (Finanzen)

AutorIn

Kürzel

Name

Funktion

BW

Brigitte Wolf

Stadträtin

DH

Dagmar Henn

Stadträtin

OA

Orhan Akman

Stadtrat

MF

Martin Fochler

Mitarbeiter

MS

Mario Simeunovic

Mitarbeiter

TK

Tino Krense

Mitarbeiter

4. März 2010

Anfrage: Wie hoch ist die Arbeitsverdichtung in den städtischen Kliniken?

Laut den Aussagen von Pflegekräften der städtischen Kliniken nimmt die Arbeitsverdichtung stetig zu. Auch der Betriebsrat des Klinikums Bogenhausen hat Beschwerden an die Stadtratsgruppe DIE LINKE herangetragen.
Laut einem Schreiben des Betriebsrats des Klinikums Bogenhausen herrscht in den städtischen Kliniken eine chronische Unterbesetzung bei zunehmender Arbeitsverdichtung.
Vermehrt können, laut dem Schreiben, die Pausenzeiten nicht eingehalten werden. Gleichzeitig sieht sich das Personal in den städtischen Kliniken mit„weiterhin ansteigenden Fallzahlen, der Verkürzung der Verweildauer, einem im Bundesvergleich durchschnittlich hohem Schweregrad der Fälle und der Genehmigung von Gangbetten durch die Klinikdirektion“, konfrontiert. Wegen „zunehmender Erkrankungen und einer hohen Fluktuation können bei einem Fünftel der Betten führenden Stationen keine funktionierenden Dienstpläne mehr erstellt werden“
Die Arbeitsverdichtung führt zu einer Überlastung des Personals und wirkt sich negativ auf die Arbeitsbedingungen aus. Auch die Patienten werden durch die Arbeitszeitverdichtung negativ tangiert, da das Pflegepersonal eine patientengerechte Versorgung, aufgrund der Überlastung, nicht ganz gewährleisten kann.

Vor diesem Hintergrund stelle ich die folgenden Fragen:

  1. Erheben die städtischen Kliniken Indikatoren für die Arbeitsverdichtung? 

  2. Wie hoch ist die Anzahl des Personals in den städtischen Kliniken? Bitte listen Sie das Personal nach dem Beschäftigungsverhältnis auf (Voll-, Teilzeit, Minijobs, Azubis). 

  3. Wie hoch ist der Anteil an LeiharbeiterInnen? Beschreiben Sie die Entwicklung seit 2004.

  4. Wie hoch ist die Anzahl der Mehrarbeitsstunden? Bitte nennen Sie die aktuellen Zahlen und die aus dem Jahr 2009.

  5. Wie hoch ist die Fluktuation bei den Beschäftigten?

  6. Welche Beschwerden äußern die Beschäftigten und Arbeitnehmervertreter?

  7. Wie viele Fälle von physischen und psychischen Krankheiten durch berufsbedingte Faktoren, wie der Überlastung, sind den Kliniken bekannt?
    Nennen Sie Zahlen und anonymisierte Bespiele aus den Jahren 2004-2009. 

  8. Ist die Anzahl der berufsbedingten Krankheiten seit 2004 gestiegen?

  9. Wie viel Zeit steht dem Pflegepersonal im Durchschnitt für die Pflege eines Patienten zur Verfügung?

  10. Erhöht sich die verfügbare Zeit bei Patienten, die besonders pflegebedürftig sind?


Orhan Akman

Stadtrat der LINKEN.


Die Anfrage im Original als PDF.


100304_OA_Anfrage_Arbeitsverdichtung_Kliniken