Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG
Referat/AdressatIn | |
Kürzel | Referat/AdressatIn |
BAU | Baureferat |
DIR | Direktorium |
EXT | sonstige |
KLT | Kulturreferat |
KOM | Kommunalreferat |
KVR | Kreisverwaltungsref. |
OBM | Oberbürgermeister |
PLA | Referat für Stadtplanung und Bebauung |
POR | Personal- und Organisationsreferat |
RAW | Referat für Arbeit und Wirtschaft |
RGU | Referat für Umwelt und Gesundheit |
SCH | Schul- und Kultusreferat |
SOZ | Sozialreferat |
SKA | Stadtkämmerei (Finanzen) |
AutorIn | ||
Kürzel | Name | Funktion |
BW | Brigitte Wolf | Stadträtin |
DH | Dagmar Henn | Stadträtin |
OA | Orhan Akman | Stadtrat |
MF | Martin Fochler | Mitarbeiter |
MS | Mario Simeunovic | Mitarbeiter |
TK | Tino Krense | Mitarbeiter |
Die Stadtwerke München haben rund 600 Millionen Euro investiert, um eigenes Erdgas produzieren zu können. Eigens dafür gründeten die Stadtwerke mit anderen öffentlichen Energieversorgern aus der Schweiz, Tirol und Norwegen die Gashandelsfirma Bayerngas Norge. Diese soll 2014 in der Lage sein, selbst Erdgas aus der Nordsee zu fördern. Die Stadtwerke wollen so ab 2014, die Münchner Bevölkerung und das Umland mit dem selbst geförderten Gas versorgen.
Um dieses Vorhaben zu realisieren hat die Bayerngas Norge bereits 44 Lizenzen erworben, mit denen sie im norwegischen, britischen und dänischen Teil der Nordsee nach Öl und Gas bohren kann. Dafür stellt das Unternehmen bis Ende dieses Jahres insgesamt eine Milliarde Euro bereit.
In den vergangenen Wochen haben die Stadtwerke ihren Anteil an der Bayerngas Norge fast verdoppelt. Die Stadtwerke halten mit dieser Aufstockung direkt mehr als 61 Prozent an dem norwegischen Tochterunternehmen. Ein knappes Drittel gehört wiederum der Bayerngas, die zur Hälfte den Stadtwerken gehört.
Die Münchner Zeitungen berichteten in den vergangenen Wochen mehrfach von den Vorteilen, dass dieses Vorhaben für München hat. Über die Nachteile bzw. die unkalkulierbaren und kalkulierbaren Risiken wurde allerdings nichts berichtet.
Vor diesem Hintergrund stelle ich die folgenden Fragen:
Orhan Akman
Stadtrat der LINKEN.
Die Anfrage im Original als PDF.