Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG
Referat/AdressatIn | |
Kürzel | Referat/AdressatIn |
BAU | Baureferat |
DIR | Direktorium |
EXT | sonstige |
KLT | Kulturreferat |
KOM | Kommunalreferat |
KVR | Kreisverwaltungsref. |
OBM | Oberbürgermeister |
PLA | Referat für Stadtplanung und Bebauung |
POR | Personal- und Organisationsreferat |
RAW | Referat für Arbeit und Wirtschaft |
RGU | Referat für Umwelt und Gesundheit |
SCH | Schul- und Kultusreferat |
SOZ | Sozialreferat |
SKA | Stadtkämmerei (Finanzen) |
AutorIn | ||
Kürzel | Name | Funktion |
BW | Brigitte Wolf | Stadträtin |
DH | Dagmar Henn | Stadträtin |
OA | Orhan Akman | Stadtrat |
MF | Martin Fochler | Mitarbeiter |
MS | Mario Simeunovic | Mitarbeiter |
TK | Tino Krense | Mitarbeiter |
Der Stadtrat möge beschließen:
Begründung:
Die Firma Ströer Deutsche Städte Medien GmbH hat die bei ihr beschäftigten Plakatierer
2007 entlassen. Danach machte ihnen die Ströer GmbH das Angebot als Selbstständige
für die Ströer GmbH tätig zu werden. Die Beschäftigten wurden somit in einer „Schein-
Selbstständigkeit“ gezwungen. Dadurch haben sich die Arbeitsbedingungen der
Plakatierer rapide verschlechterten. Die Ströer GmbH gibt die Aufträge an Subunternehmen weiter. Laut einem uns vorliegenden Vertag eines Subunternehmens,
haben die Schein- Selbstständigen keinen Anspruch auf Urlaub, im Krankheitsfall besteht kein Anspruch auf die Fortzahlung der vereinbarten Vergütung. Die Plakatierer werden pro Plakat gezahlt, die Leistungen aber nochmals unterschiedlich vergolten. So erhält ein Plakatierer:
„für die Neubestückung eines Schaltschrankrahmens inklusive der Kontrolle der
Schaltrahmen auf durchgängige Belegung“ 0,85 Euro. Er verpflichtet sich auch zur
Reinigung des Rahmens, die nicht separat vergolten wird und dazu, die „Wildanschläge“
zu entfernen und „ein Belegexemplar des Wildanschlags dem Auftraggeber zeitnah zur
Verfügung zur Verfügung zur stellen“. Auch dies wird durch die 0, 85 Euro bereits abgegolten.
Die Außenwerbung ist ein Bereich, den die LH München auch selbst abdecken könnte.
Als Kommune hat die LH München eine soziale Verantwortung gegenüber den
Bürgerinnen und Bürgern. Sie darf es nicht dulden, dass Menschen, die für die Stadt
beschäftigt werden durch einen ihrer Vertragspartner ausgebeutet und mit Billiglöhnen
abgespeist werden.
Orhan Akman
Stadtrat der LINKEN.