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Namenskonvention der Dokumente

Erläuterung der Systematik von Dokumentnamen

Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG

Referat/AdressatIn

Kürzel

Referat/AdressatIn

BAU

Baureferat

DIR

Direktorium

EXT

sonstige

KLT

Kulturreferat

KOM

Kommunalreferat

KVR

Kreisverwaltungsref.

OBM

Oberbürgermeister

PLA

Referat für Stadtplanung und Bebauung

POR

Personal- und Organisationsreferat

RAW

Referat für Arbeit und Wirtschaft

RGU

Referat für Umwelt und Gesundheit

SCH

Schul- und Kultusreferat

SOZ

Sozialreferat

SKA

Stadtkämmerei (Finanzen)

AutorIn

Kürzel

Name

Funktion

BW

Brigitte Wolf

Stadträtin

DH

Dagmar Henn

Stadträtin

OA

Orhan Akman

Stadtrat

MF

Martin Fochler

Mitarbeiter

MS

Mario Simeunovic

Mitarbeiter

TK

Tino Krense

Mitarbeiter

2. Juni 2010

Bericht zur städtischen Außenwerbung

Der Stadtrat möge beschließen:

 

  1. Das Referat für Arbeit und Wirtschaft stellt dem Stadtrat dar, ob und in welcher Form und mit welchen inhaltlichen Vorgaben die Vergabe für die Außenwerbung an die Firma Ströer GmbH gegangen ist.

  2. Weiterhin wird dem Stadtrat dargelegt, ob in Zukunft die Möglichkeit besteht, die städtische Außenwerbung der LH München direkt von der Stadt aus zu organisieren und um zu setzten und ob, das Fachpersonal in einem solchen Fall, von der Firma Ströer übernommen werden könnte, wenn es bei dieser zu Entlassungen kommen sollte.

Begründung:
Die Firma Ströer Deutsche Städte Medien GmbH hat die bei ihr beschäftigten Plakatierer
2007 entlassen. Danach machte ihnen die Ströer GmbH das Angebot als Selbstständige
für die Ströer GmbH tätig zu werden. Die Beschäftigten wurden somit in einer „Schein-
Selbstständigkeit“ gezwungen. Dadurch haben sich die Arbeitsbedingungen der
Plakatierer rapide verschlechterten. Die Ströer GmbH gibt die Aufträge an Subunternehmen weiter. Laut einem uns vorliegenden Vertag eines Subunternehmens,
haben die Schein- Selbstständigen keinen Anspruch auf Urlaub, im Krankheitsfall besteht kein Anspruch auf die Fortzahlung der vereinbarten Vergütung. Die Plakatierer werden pro Plakat gezahlt, die Leistungen aber nochmals unterschiedlich vergolten. So erhält ein Plakatierer:
„für die Neubestückung eines Schaltschrankrahmens inklusive der Kontrolle der
Schaltrahmen auf durchgängige Belegung“
0,85 Euro. Er verpflichtet sich auch zur
Reinigung des Rahmens, die nicht separat vergolten wird und dazu, die „Wildanschläge“
zu entfernen und „ein Belegexemplar des Wildanschlags dem Auftraggeber zeitnah zur
Verfügung zur Verfügung zur stellen“. Auch dies wird durch die 0, 85 Euro bereits abgegolten.
Die Außenwerbung ist ein Bereich, den die LH München auch selbst abdecken könnte.
Als Kommune hat die LH München eine soziale Verantwortung gegenüber den
Bürgerinnen und Bürgern. Sie darf es nicht dulden, dass Menschen, die für die Stadt
beschäftigt werden durch einen ihrer Vertragspartner ausgebeutet und mit Billiglöhnen
abgespeist werden.


Orhan Akman
Stadtrat der LINKEN.


Der Antrag im Original


100601_RAW_Antrag_Bericht_Außenwerbung