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Namenskonvention der Dokumente

Erläuterung der Systematik von Dokumentnamen

Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG

Referat/AdressatIn

Kürzel

Referat/AdressatIn

BAU

Baureferat

DIR

Direktorium

EXT

sonstige

KLT

Kulturreferat

KOM

Kommunalreferat

KVR

Kreisverwaltungsref.

OBM

Oberbürgermeister

PLA

Referat für Stadtplanung und Bebauung

POR

Personal- und Organisationsreferat

RAW

Referat für Arbeit und Wirtschaft

RGU

Referat für Umwelt und Gesundheit

SCH

Schul- und Kultusreferat

SOZ

Sozialreferat

SKA

Stadtkämmerei (Finanzen)

AutorIn

Kürzel

Name

Funktion

BW

Brigitte Wolf

Stadträtin

DH

Dagmar Henn

Stadträtin

OA

Orhan Akman

Stadtrat

MF

Martin Fochler

Mitarbeiter

MS

Mario Simeunovic

Mitarbeiter

TK

Tino Krense

Mitarbeiter

20. November 2009

Was tut die Stadt gegen steigende Wohnungslosigkeit?

München, den 20.11.09

Anfrage: Steigende Wohnungslosigkeit – was tut die Stadt?

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

nach Angaben in der SZ von heute ist die Wohnungslosigkeit in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Das ist sicher eine Auswirkung der Krise, aber nicht nur – die Arbeitslosigkeit wird nach allen Prognosen erst in den kommenden Monaten deutlich steigen. Die Möglichkeiten zur Unterbringung Wohnungsloser reichen allerdings offenbar jetzt schon nicht mehr aus.

Hierzu habe ich folgende Fragen:

  1. Wie viele Wohnungslose sind in München zur Zeit in Pensionen untergebracht?
  2. Welche Kosten verursacht das für die Stadt pro Person und Monat?
  3. Wieviele Personen befinden sich dabei in einem Zimmer? Trifft es zu, dass teilweise schon 2-Bett-Zimmer mit drei Personen belegt sind?
  4. Wie viele Familien sind betroffen?
  5. Welche psychosoziale Betreuung steht für die Betroffenen zur Verfügung?
  6. Wie gut werden die Betroffenen in reguläre Wohnverhältnisse vermittelt? Wie viele nach sechs Monaten, nach einem Jahr, nach zwei Jahren (prozentual)?
  7. Welche Ursachen liegen dem Anstieg nach Ansicht der Stadt zu Grunde? Muss beim Wohnraumerhalt nachgebessert werden?
  8. Wie viele der Betroffenen bezogen vor ihrer Wohnungslosigkeit ALG II? Sind Fälle bekannt, in denen die Wohnungslosigkeit durch unvollständige Übernahme der Mieten ausgelöst wurde?
  9. Welche Vorkehrungen trifft die Stadt, um einen weiteren Anstieg der Wohnungslosigkeit zu vermeiden? Werden diese Vorkehrungen auch einem möglichen deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit und den entsprechenden Folgen genügen?

Dagmar Henn
Stadträtin DIE LINKE.

Der Antrag im Original


Stichwort: 091120_SOZ_DH_Anfrage_Wohnungslosigkeit