Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG
Referat/AdressatIn | |
Kürzel | Referat/AdressatIn |
BAU | Baureferat |
DIR | Direktorium |
EXT | sonstige |
KLT | Kulturreferat |
KOM | Kommunalreferat |
KVR | Kreisverwaltungsref. |
OBM | Oberbürgermeister |
PLA | Referat für Stadtplanung und Bebauung |
POR | Personal- und Organisationsreferat |
RAW | Referat für Arbeit und Wirtschaft |
RGU | Referat für Umwelt und Gesundheit |
SCH | Schul- und Kultusreferat |
SOZ | Sozialreferat |
SKA | Stadtkämmerei (Finanzen) |
AutorIn | ||
Kürzel | Name | Funktion |
BW | Brigitte Wolf | Stadträtin |
DH | Dagmar Henn | Stadträtin |
OA | Orhan Akman | Stadtrat |
MF | Martin Fochler | Mitarbeiter |
MS | Mario Simeunovic | Mitarbeiter |
TK | Tino Krense | Mitarbeiter |
München, 04.03.2009
Antrag: Reguläre Arbeitsverhältnisse als Unternehmensziele der Städtisches Klinikum München GmbH festschreiben
Mit der Anfrage vom 14.10.2008 wollte sich DIE LINKE über Anzahl und Einsatzgebiet von Leiharbeitskräften in der Städtische Klinikum München GmbH informieren. In seinem detaillierten Antwortschreiben teilte Oberbürgermeister Ude mit, dass in der Städtische Klinikum München GmbH bei rd. 8.4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 94 Leiharbeitskräfte (Stand September 2008) beschäftigt werden.
Der Stadtrat möge beschließen:
Begründung:
Leiharbeit gehört zu den prekären Arbeitsformen. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse führen bei den betroffenen Arbeitskräften zu einer hohen Lebens- und Einkommensunsicherheit. Zudem sind die Arbeitsbedingungen häufig schlechter als die regulärer Beschäftigungsverhältnisse. So geht gerade Leiharbeit mit einer geringen betrieblichen Integration der Beschäftigten einher und fördert die soziale Isolation der Betroffenen. Unter diesen Bedingungen können von diesen Beschäftigten keine optimalen Arbeitsergebnisse erwartet werden. Dies ist gerade im Gesundheitswesen fatal, da die Kranken von den Dienstleistungen der Klinikbeschäftigten unmittelbar abhängig sind. Darüber hinaus wirken sich schlechte Arbeitsbedingungen und eine unsichere Existenzgrundlage negativ auf die Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer selbst aus. Die Folgen haben nicht nur die Betroffenen sondern die Gesellschaft insgesamt zu tragen, da diese für die Folgekosten aufkommen muss.
Orhan Akman
Stadtrat der LINKEN