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Namenskonvention der Dokumente

Erläuterung der Systematik von Dokumentnamen

Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG

Referat/AdressatIn

Kürzel

Referat/AdressatIn

BAU

Baureferat

DIR

Direktorium

EXT

sonstige

KLT

Kulturreferat

KOM

Kommunalreferat

KVR

Kreisverwaltungsref.

OBM

Oberbürgermeister

PLA

Referat für Stadtplanung und Bebauung

POR

Personal- und Organisationsreferat

RAW

Referat für Arbeit und Wirtschaft

RGU

Referat für Umwelt und Gesundheit

SCH

Schul- und Kultusreferat

SOZ

Sozialreferat

SKA

Stadtkämmerei (Finanzen)

AutorIn

Kürzel

Name

Funktion

BW

Brigitte Wolf

Stadträtin

DH

Dagmar Henn

Stadträtin

OA

Orhan Akman

Stadtrat

MF

Martin Fochler

Mitarbeiter

MS

Mario Simeunovic

Mitarbeiter

TK

Tino Krense

Mitarbeiter

19. März 2009

Erdgas: Stadtratsmehrheit verbohrt

Vollversammlung am 17.3.2009: Unser Antrag versucht, die Risiken bei der Beteiligung an der Erdgaserschließung vor Norwegen einzugrenzen. Er wird von der Vollversammlung gegen die Stimmen der LINKEN abgewiesen.

Dem Punkt 2a  neu (Eigenkapitalverzinsung 4%) hat auch noch die FDP zugestimmt, bei dem Rest des Antrags blieben wir allein.
In der Gesamtabstimmung des Referentenantrags haben dann FDP und LINKE dagegen gestimmt.

 

Änderungsantrag zum TOP B9: SWM, Regelung der Finanzbeziehungen

Der Stadtrat möge beschließen:
Der Antrag des Referenten wird wie folgt geändert:
Punkt 1: Wie Antrag des Referenten


Punkt 2 bis 6 des Referentenantrags entfallen


Punkt 2 neu: Es bleibt bei der bisherigen Eigenkapitalverzinsung von 4,0 %, eine Neuregelung der Finanzbeziehungen ist nicht erforderlich.

Punkt 3 neu: Der Stadtrat fordert die Stadtwerke München auf, jedes zusätzliche Engagement in Bezug auf Erdgasförderung einzustellen. Der Stadtrat beauftragt Oberbürgermeister Ude, im Aufsichtsrat der SWM die Umsetzung dieses Beschlusses herbei zu führen.


Punkt 4 neu: Der Beschluss unterliegt der Beschlussvollzugskontrolle
Begründung:
Das Investitionsvolumen der Stadtwerke München in die Erdgasförderung nähert sich mit Riesenschritten der Milliarden-Euro-Grenze, wenn man das Engagement aller betroffenen Tochterunternehmen berücksichtigt. Diese Investitionsentscheidungen fielen unter ganz anderen Rahmenbedingungen: Hohe Energiepreise, funktionierender Finanzsektor, verlässliche Rahmenbedingungen. Die Gefahr ist groß, dass die auf diesen Grundlagen beruhenden Planungen (d.h. Spekulationen) schief gehen. Sollte dies geschehen, so müsste entweder die Stadt München als Eigner einspringen, oder die Stadtwerke werden die längste Zeit eine stadteigene GmbH gewesen sein.
Weder die Stadtwerke, noch die Stadt München sind groß genug, mit Gazprom oder anderen international tätigen Energieversorgern in Konkurrenz zu treten.


Brigitte Wolf
Stadträtin der LINKEN.

 


Der Antrag im Original