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Namenskonvention der Dokumente

Erläuterung der Systematik von Dokumentnamen

Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG

Referat/AdressatIn

Kürzel

Referat/AdressatIn

BAU

Baureferat

DIR

Direktorium

EXT

sonstige

KLT

Kulturreferat

KOM

Kommunalreferat

KVR

Kreisverwaltungsref.

OBM

Oberbürgermeister

PLA

Referat für Stadtplanung und Bebauung

POR

Personal- und Organisationsreferat

RAW

Referat für Arbeit und Wirtschaft

RGU

Referat für Umwelt und Gesundheit

SCH

Schul- und Kultusreferat

SOZ

Sozialreferat

SKA

Stadtkämmerei (Finanzen)

AutorIn

Kürzel

Name

Funktion

BW

Brigitte Wolf

Stadträtin

DH

Dagmar Henn

Stadträtin

OA

Orhan Akman

Stadtrat

MF

Martin Fochler

Mitarbeiter

MS

Mario Simeunovic

Mitarbeiter

TK

Tino Krense

Mitarbeiter

13. Januar 2009

Förderung von Migrantenkindern in Kindergärten gesichert?

München, den 13.01.09

Anfrage: Förderung von Migrantenkindern in Kindergärten gesichert?

Die Zahlen aus der letzten Einschreibung in die städtischen Kindertagesstätten liegen mittlerweile vor. Daraus ist ersichtlich, dass in einer ganzen Reihe städtischer Kindertagesstätten der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund über 50% liegt, obwohl das Schulreferat nur solche Kinder zählt, bei denen beide Personensorgeberechtigten nicht Deutsch als Muttersprache haben (abweichend von der üblichen Definition).

Die Anforderungen an die pädagogische Arbeit sind in diesen Kindertagesstätten deutlich höher. Das Bayrische Kinderbildungsgesetz sieht eine (wenn auch nicht ausreichend) erhöhte Gewichtung der Buchungszeiten vor. Im Jahr 2007 wurde allerdings in den Münchner Kindergärten der für die staatliche Förderung vorgesehene Mindestpersonalschlüssel schon nicht überall erreicht.

Daher stelle ich folgende Fragen:

  1. In wie vielen Münchner Kindergärten liegt der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund (nach der Definition des Schulreferats) über 50%?
  2. In wie vielen dieser Kindergärten müsste nach der Gewichtung nach BayKiBiG zusätzliches Personal beschäftigt werden? In wie vielen dieser Kindergärten ist dies tatsächlich der Fall?
  3. Welche pädagogischen Konzepte bestehen, um die Sprachförderung dort verstärkt in den Kindergartenalltag zu integrieren?
  4. Welche Erfahrungen wurden mit der Gewichtung nach BayKiBiG gemacht? Reicht die jetzige Gewichtung aus, um den zusätzlichen Betreuungsbedarf abzudecken? Falls nicht, welche Gewichtung wäre erforderlich?
  5. Werden in Fällen von Traumatisierungen (z.B. bei Flüchtlingskindern) die Möglichkeiten genutzt, unter Anwendung von § 53 SGB XII die höhere Gewichtung von 4,5 zu nutzen? Wenn nein, warum nicht?

Dagmar Henn    
Stadträtin DIE LINKE.


Stichwort: 090113_SCH_DH_Anfrage_Personal_Kindergaerten