Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG
Referat/AdressatIn | |
Kürzel | Referat/AdressatIn |
BAU | Baureferat |
DIR | Direktorium |
EXT | sonstige |
KLT | Kulturreferat |
KOM | Kommunalreferat |
KVR | Kreisverwaltungsref. |
OBM | Oberbürgermeister |
PLA | Referat für Stadtplanung und Bebauung |
POR | Personal- und Organisationsreferat |
RAW | Referat für Arbeit und Wirtschaft |
RGU | Referat für Umwelt und Gesundheit |
SCH | Schul- und Kultusreferat |
SOZ | Sozialreferat |
SKA | Stadtkämmerei (Finanzen) |
AutorIn | ||
Kürzel | Name | Funktion |
BW | Brigitte Wolf | Stadträtin |
DH | Dagmar Henn | Stadträtin |
OA | Orhan Akman | Stadtrat |
MF | Martin Fochler | Mitarbeiter |
MS | Mario Simeunovic | Mitarbeiter |
TK | Tino Krense | Mitarbeiter |
München, den 28.01.09
Der Stadtrat möge beschließen:
Die Verwaltung wird beauftragt,
Begründung:
Die Stiftungsverwaltung der Landeshauptstadt München hat in den vergangenen Jahren äußerst erfolgreich um Stifterinnen und Stifter geworben. Dadurch hat sich allerdings auch die Zahl der zu bearbeitenden Fälle erhöht. Im Zuge der Finanzkrise ergeben sich zudem regelmäßig neue Fragestellungen.
Der Umgang mit einer steigenden Zahl komplexer Fälle bedarf klarer Richtlinien. Im Interesse der Stadt sollte es dabei geboten sein, die gesetzlich vorgesehene Frist zur Entscheidung über Annahme oder Ablehnung einer Erbschaft für die erforderlichen Prüfungen zu nutzen. Auch Verfahrensweise und Tiefe der Prüfung sollten entsprechend festgelegt sein.
In jüngster Zeit wurde mit rechtlichen Problemen eine externe Kanzlei beauftragt. Das mag auf den ersten Blick günstiger erscheinen. Allerdings kommt es bei einer rechtlichen Prüfung im Zusammenhang mit anzunehmenden oder evtl. abzulehnenden Erbschaften oftmals auf gründliche und dennoch schnelle Prüfung des Sachverhaltes an. Es wäre also zu überprüfen, ob die Stadt mit eigenem, bei der Stiftungsverwaltung angesiedeltem juristischem Personal (insbesondere hinsichtlich der Begrenzung vorhandener Risiken) nicht besser beraten wäre. Ähnliches gilt auch für Personal, das nötige Buchprüfungen durchführen könnte.
Da die erfolgreiche Arbeit der Stiftungsverwaltung für die Stadt äußerst vorteilhaft ist, eine Unterbesetzung wie auch eine eventuell ungenaue Verfahrensregelung aber Risiken birgt, wäre es auch im Interesse einer sparsamen Haushaltsführung, für eine optimale Ausstattung der Stiftungsverwaltung zu sorgen.
Dagmar Henn
Stadträtin DIE LINKE.