Zurück zur Startseite

Suchwort:

Namenskonvention der Dokumente

Erläuterung der Systematik von Dokumentnamen

Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG

Referat/AdressatIn

Kürzel

Referat/AdressatIn

BAU

Baureferat

DIR

Direktorium

EXT

sonstige

KLT

Kulturreferat

KOM

Kommunalreferat

KVR

Kreisverwaltungsref.

OBM

Oberbürgermeister

PLA

Referat für Stadtplanung und Bebauung

POR

Personal- und Organisationsreferat

RAW

Referat für Arbeit und Wirtschaft

RGU

Referat für Umwelt und Gesundheit

SCH

Schul- und Kultusreferat

SOZ

Sozialreferat

SKA

Stadtkämmerei (Finanzen)

AutorIn

Kürzel

Name

Funktion

BW

Brigitte Wolf

Stadträtin

DH

Dagmar Henn

Stadträtin

OA

Orhan Akman

Stadtrat

MF

Martin Fochler

Mitarbeiter

MS

Mario Simeunovic

Mitarbeiter

TK

Tino Krense

Mitarbeiter

21. Februar 2009

Klee Gemälde „Sumpflegende“: Fairer Ausgleich erforderlich

Der Antrag von Stadträtin Brigitte Wolf soll die Normen, unter denen die Verwaltung den Fall zu prüfen hat,  klarstellen.

Antrag:
Auf Antrag von SPD und Grünen wird der Stadtrat mit den rechtlichen Verstrickungen im Fall des Klee-Bildes „Sumpflegende“ befasst werden.
Die beantragte Darstellung soll sich nicht nur der formal-juristischen Seite widmen, sondern sich auch der Frage widmen, ob die Nachkommen der ursprünglichen Besitzerin eine faire Chance hatten, unter den von Ihnen nicht zu verantwortenden Umständen der Kriegs- und Nachkriegszeit ihre Ansprüche vor den Gerichten klären zu lassen.
Für die Entwicklung der Stadtkultur kann es nicht zuträglich sein, auf einer Rechtslage zu bestehen, die sich nur so ergeben hat, weil die andere Seite durch die Nazizeit, den Krieg und die Schwierigkeiten der Nachkriegszeit an der angemessenen Wahrnehmung ihrer Rechte erheblich gehindert war. Im Gegenteil, München sollte ein Zeichen setzen gegen die Fortdauer des früheren Unrechts.
Dabei ist auch der Schaden zu bedenken, der für das Ansehen der Stadt München eintritt, wenn die Prüfung des Falles vor einem US-Gericht ergibt, dass München objektiv die Notlage von Verfolgten des Nazi-Regimes ausgenutzt hat.

Deshalb beantrage ich:
Die Verwaltung wird beauftragt, einen politisch und kulturell tragbaren, fairen Ausgleich zu suchen mit allen bekannten Erben der früheren Eigentümerin.

Brigitte Wolf
Stadträtin der LINKEN.

 


Der Antrag im Original