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Namenskonvention der Dokumente

Erläuterung der Systematik von Dokumentnamen

Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG

Referat/AdressatIn

Kürzel

Referat/AdressatIn

BAU

Baureferat

DIR

Direktorium

EXT

sonstige

KLT

Kulturreferat

KOM

Kommunalreferat

KVR

Kreisverwaltungsref.

OBM

Oberbürgermeister

PLA

Referat für Stadtplanung und Bebauung

POR

Personal- und Organisationsreferat

RAW

Referat für Arbeit und Wirtschaft

RGU

Referat für Umwelt und Gesundheit

SCH

Schul- und Kultusreferat

SOZ

Sozialreferat

SKA

Stadtkämmerei (Finanzen)

AutorIn

Kürzel

Name

Funktion

BW

Brigitte Wolf

Stadträtin

DH

Dagmar Henn

Stadträtin

OA

Orhan Akman

Stadtrat

MF

Martin Fochler

Mitarbeiter

MS

Mario Simeunovic

Mitarbeiter

TK

Tino Krense

Mitarbeiter

11. Dezember 2009

Stadionfreikarten an der Buchhaltung vorbeigeschleust

Laut Pachtvertrag muss die Betreibergesellschaft der Allianz-Arena der LH München für jedes Fußballspiel, das dort stattfindet, 50 Plätze sowie 6 sog. „Business-Seats“ zur Verfügung stellen. Bisher hat LH München diese Leistung entgegengenommen, aber nicht verbucht. Das geht aus der Antwort des Oberbürgermeisters auf eine Anfrage der LINKEN hervor. Somit hatte die Öffentlichkeit keine Chance, von diesem Gunstbeweis der Stadionbetreiber an die Adresse der Stadt etwas zu erfahren.

Der bereits mehrfach berichtete Vorgang in aller Kürze: Die Betreibergesellschaft des Stadions entledigt sich ihrer Verpflichtung aus dem Pachtvertrag dadurch, dass sie der Stadt unpersönliche Jahreskarten zustellt, deren Erhalt die Stadt quittiert. Damit kann die Betreibergesellschaft belegen, dass sie ihren Pflichten aus dem Pachtvertrag nachgekommen ist.

Was macht die Stadt? Die Die 6 „Business-Seats“ und 20 der Freikarten verbleiben bei der Verwaltung. 30 Freikarten werden gemäß einer Absprache im Ältestenrat an die ehrenamtlichen Stadträte verteilt.

Die Einnahmen der Stadt aus Vermietungen und Verpachtungen fließen dem Haushalt der Stadt zu, sie tragen zur Deckung der beschlossenen Ausgaben bei. Der Teil der Pachteinnahmen, der durch die unpersönlichen Jahreskarten abgegolten wird, nimmt einen anderen Weg. Er steht der Verwaltungsspitze (6 Buiness-Seats und 20 Karten) und 30 ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträten direkt zur Verfügung. Dieser Personenkreis empfängt diese Leistung.

Der Oberbürgermeister schreibt, dass dieses Verfahren dadurch möglich ist, dass jene Leistung im Grundbuch eingetragen sei und dass man dies künftig in der Bilanzrechnung der Stadt berücksichtigen werde.

Wir halten das für einen Schleichweg, dessen Sinn darin besteht, dem oben genannten begünstigten Personenkreis ein liebgewordenes Privileg zu erhalten. Mag sein, dass Lücken im Haushalts-, Bilanz- und Steuerrecht ein solches Verfahren erlauben. Sollte es auf diesem Weg tatsächlich möglich sein, Einnahmen aus Pachtverträgen dem allgemeinen Haushalt zu entziehen und als Vorteil ausgewählten Personen zuzuwenden?

Lesen Sie die Antwort von OB Ude und fragen Sie sich mit uns, ob der hier aufgewendete Scharfsinn nicht einer besseren Sache würdig wäre.

 


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 Unsere Anfrage im Ratsinformationssystem

Die Antwort des Oberbürgermeisters im Ratsinformationssystem<//font>