Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG
Referat/AdressatIn | |
Kürzel | Referat/AdressatIn |
BAU | Baureferat |
DIR | Direktorium |
EXT | sonstige |
KLT | Kulturreferat |
KOM | Kommunalreferat |
KVR | Kreisverwaltungsref. |
OBM | Oberbürgermeister |
PLA | Referat für Stadtplanung und Bebauung |
POR | Personal- und Organisationsreferat |
RAW | Referat für Arbeit und Wirtschaft |
RGU | Referat für Umwelt und Gesundheit |
SCH | Schul- und Kultusreferat |
SOZ | Sozialreferat |
SKA | Stadtkämmerei (Finanzen) |
AutorIn | ||
Kürzel | Name | Funktion |
BW | Brigitte Wolf | Stadträtin |
DH | Dagmar Henn | Stadträtin |
OA | Orhan Akman | Stadtrat |
MF | Martin Fochler | Mitarbeiter |
MS | Mario Simeunovic | Mitarbeiter |
TK | Tino Krense | Mitarbeiter |
Hier finden Sie den Artikel im Original
03.08.2009 / Inland / Seit
Orhan Akman ist hauptamtlicher Sekretär der Gewerkschaft ver.di im Fachbereich Handel sowie Stadtrat der Partei Die Linke in München
Der ver.di-Bezirksvorstand München wurde für seinen Protest gegen das öffentliche Treuegelöbnis der Bundeswehr am 30. Juli nicht nur von der CSU hart angegriffen, sondern auch von Bayerns DGB-Chef Fritz Schösser kritisiert. Es heißt, so etwas gehöre nicht zu den Aufgaben einer Gewerkschaft. Wie begründen Sie Ihr Engagement?
War das Ihrem Kollegen Schösser nicht bewußt?
Die Bundesregierung beharrt ja gerade darauf, daß die Auslandseinsätze der Bundeswehr friedenserhaltende Maßnahmen seien oder der Verwirklichung von Menschenrechten dienten.
Aber eine solche Bedrohung gibt es ja nicht – es ist vielmehr die deutsche Außenpolitik, die andere Völker bedroht. Die Bundeswehr und die politisch verantwortliche Regierung verhalten sich rechtswidrig. Mit öffentlichen Treuegelöbnissen der Bundeswehr wird versucht, die Akzeptanz dafür zu erhöhen. Ver.di hat hier nichts anderes getan, als dagegen einzutreten. Wenn die Soldaten keine Kritik und keinen öffentlichen Protest vertragen, dann sollen sie solche Zeremonien in der Kaserne veranstalten.
Von Ihrem Stadtratskollegen, dem CSU-Fraktionschef Josef Schmid, kam der Vorwurf, ver.di entwickle sich zur Speerspitze der Linkspartei, die mit ihrer populistisch-pazifistischen Haltung den Boden des Grundgesetzes verlasse.
Einige ver.di-Mitglieder sind selbst Soldaten. Gibt es auch Kritik in den eigenen Reihen?