Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG
Referat/AdressatIn | |
Kürzel | Referat/AdressatIn |
BAU | Baureferat |
DIR | Direktorium |
EXT | sonstige |
KLT | Kulturreferat |
KOM | Kommunalreferat |
KVR | Kreisverwaltungsref. |
OBM | Oberbürgermeister |
PLA | Referat für Stadtplanung und Bebauung |
POR | Personal- und Organisationsreferat |
RAW | Referat für Arbeit und Wirtschaft |
RGU | Referat für Umwelt und Gesundheit |
SCH | Schul- und Kultusreferat |
SOZ | Sozialreferat |
SKA | Stadtkämmerei (Finanzen) |
AutorIn | ||
Kürzel | Name | Funktion |
BW | Brigitte Wolf | Stadträtin |
DH | Dagmar Henn | Stadträtin |
OA | Orhan Akman | Stadtrat |
MF | Martin Fochler | Mitarbeiter |
MS | Mario Simeunovic | Mitarbeiter |
TK | Tino Krense | Mitarbeiter |
München, 30.09.2008
Anfrage zu Cross-Border-Leasing-Verträgen der Landeshauptstadt München
Ein Gespenst geht um die Welt und hat längst Europa erreicht. Das ist allerdings nicht „das Gespenst des Kommunismus”, welches Karl Marx 1848 im „Manifest der Kommunistischen Partei“ beschrieben hat. Das Ungeheuer heißt „kapitalistische Finanzkrise“. Ausgehend aus den USA hat der finanzgetriebene Kapitalismus mit seiner Finanzkrise wie ein Hurrikan einen weltweiten Zusammenbruch (Crash) der Finanzmärkte ausgelöst. Neben riesengroßen Privatbanken und Versicherungen hat diese Krise auch öffentlich-rechtliche Institute und Banken in ihrem Sog gezogen, auch diesseits des Atlantiks. So mussten mehrere öffentlich-rechtliche Banken in Deutschland Verluste von zig Milliarden nach monatelangem Verschweigen offenbaren und abschreiben. Diese Milliardenverluste müssen die „braven“ Bürgerinnen und Bürger“ nun ausbaden. Doch damit nicht genug. Aktuell berichten Medien und Presse (s. Artikel in der FR-online vom 24.9.2008 „Jetzt zittern die deutschen Städte“), dass die Finanzkrise mehrere Großstädte in der Bundesrepublik (Köln, Bochum, Düsseldorf, Würzburg usw.) erreicht hat, weil viele dieser Städte Cross-Border-Leasing (CBL*)-Verträge abgeschlossen hatten. Mit den einst als „sprudelnde Geldquelle“ gepriesenen CBL-Verträgen haben sich mehrere deutsche Kommunen verspekuliert.
Vor diesem Hintergrund stelle ich folgende Fragen:
Aufgrund der Brisanz des Themas wird um eine schnellstmögliche Antwort gebeten.
Orhan Akman
Stadtrat DIE LINKE.