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Namenskonvention der Dokumente

Erläuterung der Systematik von Dokumentnamen

Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG

Referat/AdressatIn

Kürzel

Referat/AdressatIn

BAU

Baureferat

DIR

Direktorium

EXT

sonstige

KLT

Kulturreferat

KOM

Kommunalreferat

KVR

Kreisverwaltungsref.

OBM

Oberbürgermeister

PLA

Referat für Stadtplanung und Bebauung

POR

Personal- und Organisationsreferat

RAW

Referat für Arbeit und Wirtschaft

RGU

Referat für Umwelt und Gesundheit

SCH

Schul- und Kultusreferat

SOZ

Sozialreferat

SKA

Stadtkämmerei (Finanzen)

AutorIn

Kürzel

Name

Funktion

BW

Brigitte Wolf

Stadträtin

DH

Dagmar Henn

Stadträtin

OA

Orhan Akman

Stadtrat

MF

Martin Fochler

Mitarbeiter

MS

Mario Simeunovic

Mitarbeiter

TK

Tino Krense

Mitarbeiter

17. Mai 2008

Keine Bahnprivatisierung gegen die Interessen der Kommunen

Ergänzungsantrag von Stadträtin Wolf – „Keine Bahnprivatisierung gegen die Interessen der Kommunen“ – gegen die Stimmen der CSU und der FDP angenommen. (mf)

München, 7. Mai 2008

Änderungsantrag zum Tagesordnungspunkt A11:<//span>

Keine Bahnprivatisierung gegen die Interessen der Kommunen<//span><//span>

Der Stadtrat möge beschließen:

Punkt 1 der Beschlussvorlage wird wie folgt ersetzt:

1. Der Vortrag wird zur Kenntnis genommen. Der Stadtrat der LHM wendet sich in diesem Zusammenhang erneut gegen die Privatisierung von Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge, zu der nicht nur das Schienennetz gehört, sondern auch die Qualität des Personennah- und -fernverkehrs. Aus diesem Grund lehnt der Stadtrat die geplante Kapitalprivatisierung der Deutschen Bahn AG ab.

Begründung:

Leistungen der Daseinsvorsorge gehören in öffentliche Hand, dies hat nicht zuletzt Oberbürgermeister Ude bei seiner Rede am 1. Mai betont. Dazu gehört untrennbar auch der öffentliche Personennah- und -fernverkehr. Nur bei Unternehmen im öffentlichen Eigentum ist es möglich, dass die Interessen der Kommunen und der Bürgerinnen und Bürger entsprechend berücksichtigt werden. Ein öffentliches Monopol durch ein privates Monopol zu ersetzen, bringt keinerlei Vorteil.

Durch die Teilprivatisierung und den damit verbunden Aspekt der Gewinnmaximierung besteht die Gefahr noch größerer Fahrpreissteigerungen und der Reduzierung des Fahrangebots. Zudem wird verstärkt Druck ausgeübt werden, die Einkommen der Beschäftigten weiter zu reduzieren. Und auch bei der Bahn gibt es bereits jetzt einen breit ausgebauten Niedriglohnsektor. Privatisierte Bahnen vernachlässigen oft die notwendigen Investitionen – nach nur 15 Jahren kauft Neuseeland aus diesem Grund seine privatisierte Bahn für viel Geld zurück.

Brigitte Wolf
Stadträtin der LINKEN.

Stichwort: 080507_bw_AT_Bahnprivatisierung