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Orhan Akman

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Namenskonvention der Dokumente

Erläuterung der Systematik von Dokumentnamen

Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG

Referat/AdressatIn

Kürzel

Referat/AdressatIn

BAU

Baureferat

DIR

Direktorium

EXT

sonstige

KLT

Kulturreferat

KOM

Kommunalreferat

KVR

Kreisverwaltungsref.

OBM

Oberbürgermeister

PLA

Referat für Stadtplanung und Bebauung

POR

Personal- und Organisationsreferat

RAW

Referat für Arbeit und Wirtschaft

RGU

Referat für Umwelt und Gesundheit

SCH

Schul- und Kultusreferat

SOZ

Sozialreferat

SKA

Stadtkämmerei (Finanzen)

AutorIn

Kürzel

Name

Funktion

BW

Brigitte Wolf

Stadträtin

DH

Dagmar Henn

Stadträtin

OA

Orhan Akman

Stadtrat

MF

Martin Fochler

Mitarbeiter

MS

Mario Simeunovic

Mitarbeiter

TK

Tino Krense

Mitarbeiter

25. Juni 2008 Orhan Akman

Antwort - Zu wenig Personal beim Abfallwirtschaftsbetrieb?

Die Antwort im Original finden Sie im Dateianhang

25.06.2008

Zu wenig Personal beim Abfallwirtschaftsbetrieb?

Schriftliche Anfrage gemäß § 68 GeschO von Herrn StR Orhan Akman vom 27.05.2008, eingegangen am 27.05.2008

Sehr geehrter Herr Kollege Akman,

zu Ihrer Anfrage vom 27.05.2008 an Herrn Oberbürgermeister Ude möchte ich erst kurz zusammenfassend antworten und anschließend auf Ihre Fragen explizit eingehen.

Ihre Anfrage befasst sich mit der Einhaltung bzw. Abweichung von planmäßigen Abfuhrrhythmen beim Abfallwirtschaftsbetrieb München. Bei AWM-internen jährlichen Überprüfungen wird regelmäßig festgestellt, dass ca. 99 % der Restmüll- / Bio-/ Papierfuhren termingerecht durchgeführt werden.

1. Wie oft wird der Rhythmus der regelmäßigen Entsorgung der Abfälle nicht eingehalten? Gibt es hierzu eine Statistik?

Der Abfallwirtschaftsbetrieb München erstellte u. a. auch Statistiken über die Abfuhrrhythmen. Dabei werden die durchgeführten regelmäßigen Entsorgungsleistungen täglich erfasst und die Abweichungen jährlich ausgewertet. Grundsätzlich wird bei Abweichungen der regelmäßigen Entsorgung in zwei Kategorien unterschieden; zum einen in die Restmüll- und Wertstofffuhren, die innerhalb einer Toleranzgrenze nachgeholt werden und zum anderen in die selten auftretende Kategorie “Rückstände”, also die Gruppe von Fuhren, die erst nach der Toleranzgrenze abgefahren wird. Bei den Restmüllfuhren beträgt diese Grenze 2 Arbeitstage, bei den Wertstofffuhren – Biomüll-und Papierabfuhr – 5 Arbeitstage.

Im Jahr 2007 wurden beispielsweise von den 59.332 durchgeführten Fuhren 704 Fuhren (ca. 1,2 %) aus verschiedensten Gründen nicht am planmäßigen Leerungstag entsorgt, davon entfielen nur 87 Fuhren (ca. 0,1 %) auf die Rückstandskategorie. Dies entspricht einer planmäßigen Abfuhr in ca. 99 % der Fälle.

2. Wird in den Ferienzeiten, Urlaubszeiten, nach Feiertagen und Krankheitsfällen der Beschäftigten der zeitliche Entsorgungsrhythmus vom Abfallwirtschaftsbetrieb auch eingehalten?

Die Aufrechterhaltung des Entsorgungszyklus während der Ferien ist garantiert, da eine stringente Urlaubsplanung im Einsammeldienst eine entsprechende Personalreserve vorhält. In Feiertagswochen – also Wochen, in denen ein Feiertag auf einen Arbeitstag fällt – verschiebt sich durch den ausgefallenen Leerungstag ein Teil der normalen Leerungstermineauf andere Wochentage. In diesen Wochen sind grundsätzlich Überstunden angeordnet um Rückstände zu vermeiden.

Auftretende Krankheitsfälle werden durch eine entsprechend vorgehaltene Personalreserve – soweit sie im üblichen Rahmen liegen – kompensiert. Lediglich bei weit überdurchschnittlichen krankheitsbedingten Fehlzeiten kann es zu größeren Ausfällen kommen, wie dies z. B. in den Pfingstwochen der Fall war. Die in dieser Zeit aufgetretenen Rückstände waren aber bereits in der Woche nach den Pfingstferien wieder vollständig reingearbeitet.

3. Wie viel Personal würde benötigt, um in Ferienzeiten, Urlaubszeiten, nach Feiertagen und Krankheitsfällen den regulären Entsorgungsrhythmus einzuhalten?

Der Abfallwirtschaftsbetrieb München als kommunales Unternehmen ist verpflichtet, wirtschaftlich zu handeln. Aus diesem Grund passt der Abfallwirtschaftsbetrieb München auch immer seinen Personalbedarf der aktuellen Entsorgungssituation an. Die erforderliche Reservequote ergibt sich aus der Division der Abfuhrtage durch die durchschnittlichen Präsenztage der Mitarbeiter, wobei Urlaubstage, Krankheitstage und sonstige Ausfalltage berücksichtigt werden. Somit ist gewährleistet, dass das benötigte Personal in den unter 2. genannten Fällen auch dem vorhandenen Personal entspricht.

Ein Überschuss an Personal, um sämtliche unvorhergesehene Ausfallzeiten, die immer auftreten können auszugleichen, ist aus gebührenrechtlichen Gründen unzulässig.

Mit freundlichen Grüßen

Stichwort: 080527_KOM_OA_Antwort_Personalmangel_Abfallentsorgungswirtschaft