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Dagmar Henn

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Namenskonvention der Dokumente

Erläuterung der Systematik von Dokumentnamen

Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG

Referat/AdressatIn

Kürzel

Referat/AdressatIn

BAU

Baureferat

DIR

Direktorium

EXT

sonstige

KLT

Kulturreferat

KOM

Kommunalreferat

KVR

Kreisverwaltungsref.

OBM

Oberbürgermeister

PLA

Referat für Stadtplanung und Bebauung

POR

Personal- und Organisationsreferat

RAW

Referat für Arbeit und Wirtschaft

RGU

Referat für Umwelt und Gesundheit

SCH

Schul- und Kultusreferat

SOZ

Sozialreferat

SKA

Stadtkämmerei (Finanzen)

AutorIn

Kürzel

Name

Funktion

BW

Brigitte Wolf

Stadträtin

DH

Dagmar Henn

Stadträtin

OA

Orhan Akman

Stadtrat

MF

Martin Fochler

Mitarbeiter

MS

Mario Simeunovic

Mitarbeiter

TK

Tino Krense

Mitarbeiter

17. Juni 2008 Dagmar Henn

Anfrage - Auswirkungen durch Auflösung von Postfilialen

Am Wochenende wurde über die Medien die Nachricht verbreitet, die Deutsche Post AG beabsichtige, alle bisher noch vorhandenen posteigenen Filialen aufzulösen und in Agenturen zu überführen. Die bisherigen Postämter spielen aber an vielen Stellen der Stadt eine zentrale Rolle für die städtischen Subzentren. Eine einzig vom Verwertungsinteresse der Deutschen Post AG bestimmte weitere Verwendung der Immobilien kann auf die Zukunft dieser Zentren unvorhersehbare Auswirkungen haben.

Lebendige Zentren in den Stadtvierteln sind nicht nur der Wunsch der meisten Bürgerinnen und Bürger; sie spielen auch eine bedeutende Rolle bei der Aufrechterhaltung öffentlichen Raums; selbst so scheinbar banale politische Tätigkeiten wie Infostände (für Bürgerinitiativen und NGOs so unentbehrlich wie für Parteien) bedürfen öffentlicher Orte, an denen sich Menschen begegnen können. Wenn bisher zentrale Zielpunkte ausfallen, einer völlig anderen, gar nicht öffentlichen Verwendung zugeführt werden, hat das Konsequenzen sowohl für die Verkehrsströme wie auch für die Kommunikationsmöglichkeiten.

In diesem Zusammenhang habe ich folgende Fragen:

  1. Wie wird die Rolle der bisher noch vorhandenen posteigenen Filialen in den jeweiligen städtischen Regionen eingeschätzt? Welche Viertel, welche Plätze wären von der Aufgabe durch die Post betroffen?<//font><//font><//font>
  2. Die Entwicklung z.B. am Orleansplatz (zukünftige Nutzung der Post-Immobilie durch einen Discounter) legt nahe, dass die Entscheidungen der Deutsche Post AG den planerischen Zielen der Stadt zuwider laufen können. Welche Maßnahmen könnte die Stadt ergreifen, um die spätere Nutzung zu regulieren?
  3. Manche der betroffenen Gebäude (z.B. die Tela-Post) legen auf Grund ihrer Lage eine kommunale Nutzung nahe. Gibt es Bemühungen, diese Gebäude für die Stadt zu erwerben? Wenn nein, warum nicht?
  4. Welche Erkenntnisse haben die Bezirksausschüsse und die Stadtplanung über die Auswirkungen der bereits geschehenen Schließungen von Postämtern auf die jeweiligen Stadtgebiete? Zeichnen sich andere Funktionen ab, die die möglicherweise entstandenen Lücken schließen könnten?

Dagmar Henn
Stadträtin der LINKEN.

Stichwort: 080617_PLA_DH_Anfrage_Postaemter